Dow steigert Zuverlässigkeit Dank moderner Analysefunktionen

Milliarden-Wertsteigerung mit Six Sigma

Herausforderung
Daten in Wissen zu verwandeln, das die Zuverlässigkeit von Produkten sicherstellt, die Innovation fördert und fundierte Entscheidungen ermöglicht.
Lösung
Tausende von Dow-Mitarbeitern vertrauen auf JMP, die Software zur statistischen Datenanalyse, um einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erreichen. JMP wird bei Dow in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen eingesetzt.
Ergebnisse
Auf dem Weg vom traditionellen Hersteller zum Lösungsanbieter ist JMP für Dow ein wichtiges Tool zur Datenanalyse und -präsentation, zur Datenweitergabe in einem kollaborativen Prozess zwischen Kollegen und Kunden und zur Verwendung bei der Planung neuer Initiativen geworden.

Die Zeiten haben sich geändert, seit Dow Chemical im Jahr 1897 in Midland, Michigan gegründet wurde und mit der Bleichmittelproduktion begann. Heute ist Dow ein globaler Riese und entwickelt nicht nur Chemikalien, sondern auch eine Vielzahl weiterer Produkte, die in unseren Haushalten, an unseren Arbeitsplätzen und praktisch überall unentbehrlich geworden sind.

Auf dem Weg vom Chemieproduktehersteller zum Systemanbieter hat Dow die Produktzuverlässigkeit immer mehr ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit gestellt. Ein Team von Experten für Zuverlässigkeitsfragen vertraut auf JMP, die Software zur statistischen Datenanalyse von SAS, um Material- oder Prozessfehler zu identifizieren, Konstruktionsschwächen zu finden und Wege zur Problembehebung aufzuzeigen. Dank der Kombination von robusten Analysetools und erweiterten Datenvisualisierungsmöglichkeiten können Anwender Trends und Ausreißer in großen Datenmengen sofort erkennen.

Die Zuverlässigkeit bei Dow beginnt mit dem Six Sigma-Programm, mit dem bereits mehr als 75.000 Projekte überwacht wurden. JMP hat laut Kevin McCarron, Six Sigma Service Leader bei Dow, bei jedem einzelnen von ihnen eine „zentrale Rolle“ gespielt.

JMP „ist für die Arbeit in unserem Six Sigma-Programm von entscheidender Bedeutung“, erklärt McCarron. Trainees erhalten eine einführende JMP-Schulung und perfektionieren dann ihre Arbeit mit der Versuchsplanungs- und Zuverlässigkeits-Plattform. „Die Verwendung der Software ist integrierter Bestandteil des Schulungsprogramms.“

Und das zahlt sich aus. „Es ist gut dokumentiert, dass Dow durch Six Sigma Milliarden von US-Dollar eingespart hat“, erklärt Ed Noack, Global Leader des Dow-Unternehmens Diamond Value Chain Consulting, das Unternehmen Beratung zu Supply-Chain Management und Six Sigma bereitstellt. Noack sagt, er habe mit JMP die Daten jedes einzelnen Beratungsprojekts, an dem er beteiligt war, untersucht.

Noack erinnert sich an ein bemerkenswertes Beispiel, in dem JMP geholfen hat, eine Ineffizienz in einem Produktionsprozess aufzudecken. Die Behebung dieses Problems führte zu einer Einsparung von Millionen von US-Dollar, einem umweltfreundlicheren Prozess und einem verbesserten Produkt.

JMP wurde auch eingesetzt, um zu bestimmen, wo ein neues Werk gebaut und wie es ausgelegt werden sollte und wie groß das

Six Sigma Service Leader McCarron hält die neue Zuverlässigkeits-Plattform von JMP für eine „hervorragende Plattform, auf der wir aufbauen können“. Die neuesten Tools „trafen ins Schwarze“, erläutert er. Sie bieten „uns und allen unseren Unternehmensbereichen völlig neue Möglichkeiten“. McCarron sagt, JMP werde im Rahmen der Zuverlässigkeitsinitiative eine deutlich größere Rolle spielen.

Er fügt hinzu: „JMP kann in so vielen Bereichen eingesetzt werden. Wir verwenden es in unserem Bereich für kontinuierliche Verbesserung und Innovation.“

„Wenn Sie einen Güterwagen mit Material liefern, dann ist das eine Sache“, sagt Chris Haney, ein Six Sigma Master Black Belt und Technology Leader bei Dow. „Wenn Sie Fertigprodukte versenden, dann hat das einen ganz anderen Komplexitätsgrad.“

Aus diesem Grund sind Haney und seine Kollegen von den neuesten Zuverlässigkeitstools von JMP begeistert, da sie erwarten, dass diese ihnen helfen können, mit größerer Überzeugung über von ihnen gelieferte Produkte sagen zu können: „Dieses Produkt hat eine Lebensdauer von 10 Jahren; jenes Produkt hat eine Lebensdauer von 20 Jahren“.

„Wo war denn das versteckt?“

Dow ist ein Unternehmen, das stark auf Daten baut, und Hunderte Millionen von US-Dollar in die Sammlung und das Management von Daten investiert hat. Große Datenvolumen sind jedoch wertlos, wenn keine Möglichkeit besteht, aus den Zahlen Aussagen abzuleiten.

„Wir müssen diese Daten in Informationen verwandeln und dann das so gewonnene Wissen für unsere Geschäftsentscheidungen nutzen“, sagt Tim Rey, Director von Advanced Analytics.

Von Daten zu Wissen zu Aktionen – JMP hilft Dow bei dieser Aufgabe. Dow hat etwa 7.500 aktive JMP-Anwender in 35 Ländern. Sie sind in den Unternehmensbereichen Konstruktion und Planung, Public Relations sowie in den Rechtsabteilungen tätig und setzen nun alle JMP Pro ein, das Data Mining und Vorhersagemodelle bereitstellt.

Dow hat bereits zu einem frühen Zeitpunkt JMP genutzt. Rey führte die Software in der Abteilung für Forschung und Entwicklung bereits kurz nach ihrer Einführung im Jahr 1989 ein. Die Software wurde bei Dow als Midrange- bis High-End-Analyseplattform verwendet. Für erweiterte Planungs- oder Data-Mining-Aufgaben werden andere SAS®-Lösungen eingesetzt.

Haney ist begeistert von den JMP-Funktionen, die den Anwender sehr schnell erkennen lassen, welche Informationen hinter den Daten stehen. „Ich habe Personen beobachtet, die zu Dow gekommen sind und noch nicht in einer JMP-Umgebung gearbeitet hatten. Es ist wirklich interessant, sie dabei zu beobachten, wenn sie die Software erstmals verwenden“, erklärt Haney.

„Sie werfen einen Blick auf JMP und sagen: ‚Wow. Wo war denn das versteckt?‛“

Forschung und Entwicklung, A bis Z

JMP spielt bei Dow auch eine wichtige Rolle in der Forschung und Entwicklung.

„JMP bietet uns effiziente und effektive Unterstützung bei der Planung unserer Experimente“, sagt Jeff Sweeney, leitender Statistiker bei Dow. „Die Software wird im gesamten Ablauf des wissenschaftlichen Prozesses eingesetzt. Wir entwickeln mit ihr ein strategisches Vorgehen zur Generierung von Daten.“

„Viele der Daten, die wir für unsere Entscheidungen brauchen, existieren noch nicht. Daher verwenden wir JMP, um effiziente und effektive Unterstützung bei der Planung unserer Experimente und bei der Modellierung der Ergebnisdaten zu erhalten.“

JMP bereitet Daten grafisch auf, modelliert sie und optimiert dann die Modelle, um, wie Sweeney sagt, die „Balancepunkte“ zu identifizieren, also den besten Einsatz der Technologie beim Design des optimalen Produkts. JMP ermöglicht es Fachexperten, ihre Daten interaktiv zu untersuchen und dann effizienter mit anderen Spezialisten zusammenzuarbeiten, die andere Technologien nutzen.

Für Sweeney ist die Custom Design-Plattform von JMP in Forschung und Entwicklung das „Arbeitstier“.

„Vieles von dem, was wir in der Forschung und Entwicklung tun, passt nicht in die typischen, klassischen Designaufgaben, bei denen ein Objekt oder Vorgang auf zwei oder drei verschiedenen Ebenen untersucht wird“, erläutert Sweeney. „Wir wollen beispielsweise unterschiedliche Inhaltsstoffe ausprobieren und hier jeweils sechs oder acht verschiedene Dinge untersuchen. All diese Komponenten sollen in die Versuchsplanung integriert werden.“ Mit Custom Design ist dies möglich.

Sweeney war an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt, in denen JMP während des gesamten Prozesses eine zentrale Rolle gespielt hat, von der Entwicklung eines Datenanalyseplans über die Modellierungsphase bis zur Identifikation der Balancepunkte und der Erkenntnis, dass es tatsächlich eine bessere Methode gibt und einen besseren technologischen Prozess. Schließlich wurde damit das ursprüngliche Erzeugnis verbessert und es entstand ein Produkt, das besser war als das der Konkurrenz.

Die JMP-Plattform „Verteilung“ ist eine weitere zentrale Komponente bei Dow.

„Wenn Sie zehn Minuten Zeit haben, um sich mit Personen zusammenzusetzen und über ihre Daten zu sprechen – Peng! Da ist es“, sagt McCarron. „Dadurch wird eine Menge anderer Aktivitäten gestartet, denen Sie sich dann widmen können.“

„Zielgerichtet“

Sweeney sieht den Unterschied zwischen JMP und anderen Softwareanwendungen in der „explorativen Interaktivität“ und der Tatsache, dass JMP fundamental anders als andere Statistiksoftware organisiert ist: „Ich würde die Art und Weise, wie JMP organisiert ist, als zielgerichtet bezeichnen – die Software ist nicht auf die Tools ausgerichtet.“

Sweeney erklärt: „Ich finde, das macht es für alle Anwender einfacher, die nicht über detaillierte Statistikkenntnisse verfügen.“ Ein neuer Anwender weiß nicht, welches Tool wofür am besten geeignet ist – bei JMP ist das kein Problem. Sagen Sie JMP, dass Sie zum Beispiel die Verteilung einer Menge Zahlen beobachten wollen, und die Software bietet Ihnen die dafür geeigneten Tools an.

Aber selbst erfahrene Anwender brauchen gelegentlich etwas Unterstützung – das bringt McCarron zum Thema Support: Das Fachwissen der JMP-Vertriebs- und Marketing-Teams „wirft mich einfach um“, so McCarron. „Sie kennen ihre Produkte in allen Details und können aus dem Stegreif praktisch alle Fragen einer Gruppe erfahrener JMP-Anwender beantworten. Sie kümmern sich um alle Fragen ... [sie] nehmen jede Herausforderung an.“

Fazit: JMP unterstützt Dow Chemical auf seinem Weg vom Hersteller einfacher Produkte zum Partner bei der Suche nach Lösungen und trägt dazu bei, dass das Unternehmen diese Lösungen anbieten kann, bevor die Konkurrenz darauf stößt.

„Wir sehen uns immer ganz genau an, welche Vorteile unsere IT-Investitionen und -Strukturen uns bieten können“, erklärt Dave Kepler, Executive Vice President für Business Services, Chief Information Officer und Chief Sustainability Officer bei Dow.

„Ich glaube nicht, dass ein Unternehmen, das auf lange Sicht bestehen will, es sich leisten kann, auf Analysetools zu verzichten“, fügt Kepler hinzu.

Noack, Leiter des weltweiten Consulting-Bereichs von Dow stimmt dem zu: „Wenn wir mithilfe von Analysetools die richtigen Entscheidungen darüber treffen können, wo und wie wir unsere Zeit, unsere Mitarbeiter und unser Kapital einsetzen, um in den richtigen Bereichen zu wachsen, dann sind unseren zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.“

Dave Kepler, Dow Chemical
Ich glaube nicht, dass ein Unternehmen, das auf lange Sicht bestehen will, es sich leisten kann, auf Analysetools zu verzichten
Dave Kepler

Executive Vice President for Business Services, Chief Information Officer and Chief Sustainability Officer
Dow Chemical

Weiterführende Links
Nehmen Sie Kontakt zum JMP Team auf

Back to Top